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Sterbefallbeurkundung 

Wer ist zur Anzeige verpflichtet bzw. berechtigt:

Gemäß §33 PStG sind zur Anzeige eines Sterbefalles in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

  1. das Familienoberhaupt
  2. derjenige, in dessen Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
  3. jede andere Person, die beim Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Jeder der im Absatz 1 Nr. 2 und 3 genannten Personen ist nur dann zur Anzeige verpflichtet, wenn ein in der Reihenfolge früher genannter Verpflichteter nicht vorhanden oder an der Anzeige verhindert ist.
Die Anzeige des Sterbefalls ist mündlich zu erstatten.  

Welches Standesamt ist zuständig:

Nach §32 PStG ist der Standesbeamte für die Beurkundung des Sterbefalles zuständig, in dessen Bezirk der Tod eingetreten ist. 

Wann ist anzuzeigen:

Der Sterbefall ist spätestens an dem dem Todestag folgenden Werktag dem zuständigen Standesbeamten anzuzeigen. Ist dies ein Sonnabend, so muß die Anzeige an dem darauffolgenden Werktag erstattet werden (§32PStG ). 

Welche Unterlagen sind mitzubringen:

Gemäß §37 PStG ist bei der Anzeige eines Sterbefalles der Personenstand des Verstorbenen anzugeben.

  1. bei ledigen Verstorbenen: beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern, sonst Abstammungsurkunde oder Geburtsurkunde
  2. bei verheirateten Verstorbenen: Abschrift aus dem Familienbuch der Ehe, sofern die Eheschließung im Bundesgebiet nach dem 01.01.1958 stattgefunden hat, sonst Heiratsurkunde
  3. bei geschiedenen oder verwitweten Verstorbenen: Selbiges, allerdings mit Auflösungsvermerk
  4. bei Ehen, bei denen der Ehepartner für tot erklärt worden ist, zusätzlich der Beschluss über die Todeserklärung

Welche Gebühren sind zu entrichten:

für eine Sterbeurkunde   10,00 EURO
für jede weitere Urkunde  5,00 EURO

Bestattungsunternehmen übernehmen alle Behördengänge für Sie. Sie beauftragen in diesem Fall ein Unternehmen Ihrer Wahl und erteilen ihm die nötigen Vollmachten.  

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gern.