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Buckow  (Märkische Schweiz) - staatlich anerkannter Kneippkurort

Buckow (Märkische Schweiz) - Perle der Märkischen Schweiz

Marktbrunnen im Zentrum von BuckowBuckow  (Märkische Schweiz) - Zentrum der Märkischen Schweiz, ist seit annähernd 150 Jahren touristischer Dreh-und Angelpunkt der "Mini-Alpen" zwischen Oder und Spree.
Wenn man von Müncheberg oder Strausberg kommend sich einer der kleinsten Städte Brandenburgs nähert, fährt man überraschenderweise in ein Gebirge hinab!
Der Ort liegt in einem eiszeitlich entstandenen Talkessel zwischen fünf Seen und einer bewaldeten Hügelkette, durch die sich die Straßen wie Spinnenarme hindurchschlängeln. Bis ins Zentrum des 1700 Einwohner zählenden Ortes hinein gibt die Natur den Ton an: Parks und Promenaden, Seen und Ausblicke, Wanderwege zu den schönsten Ausflugszielen der Märkischen Schweiz.
Wurzelfichte bei BollersdorfDie evangelische Kirche auf einer Anhöhe am Marktplatz bildet den Mittelpunkt all jener malerischen Blicke, die sich von den umliegenden Wegen auf das Städtchen eröffnen. Ihre Geschichte reicht in die Anfänge der jüngeren deutschen Besiedlung zurück, als 1253 die "Villa Buchowa" mit allen Ländereien und der Hälfte einer Mühle am Stobber den Mönchen des Klosters Leubus übereignet wurde. Die, wie Ausgrabungen belegen, etwa seit 850 ansässigen Slawen mussten sich in die Töpfergasse (heute Wallstraße) zurückziehen, wo sie kleine Grundstücke mit sog. Wallgärten erhielten.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein baute man eingeschossige Ackerbürgerhäuser mit einfachen verputzten Fassaden, die auch heute noch in weiten Teilen das Stadtbild prägen. Sie künden von einer Zeit, als Hopfenanbau Bierbrauen und die Rosenzucht den Ort bekannt machten.
Doch erst 1897, als die Buckower Kleinbahn eröffnet wurde und sie die ausflugssüchtigen Großstädter in die "ländliche Schönheit" aus Fontanes Wanderbeschreibungen brachte, entwickelte sich eine neue Einnahmequelle, der Fremdenverkehr.
In den 20iger Jahren avancierte das märkische Städtchen zum bevorzugten Kur- und Badeort vor den Toren Berlins.
Eine Tradition, die heute wieder neue Impulse bekommen hat, seitdem Buckow 1995 mit staatlichem "Segen" als einziger brandenburgischer Kneippkurort ins Rennen geschickt wurde. Lockte man in den 20er Jahren mit "Bädern und Brausen aller Art" und versprach "Stärkung der geschwächten Nerven", so hat Buckow heute ein breites Indikationsfeld vorzuweisen mit modernen Kureinrichtungen und hochqualifiziertem Personal. Ob ambulant, stTouristinformation am Schlossparkationär oder privat, in Buckow werden alle Kurformen angeboten. Die Therapien in der Rehaklinik Märkische Schweiz, in der Mutter-Kind-Klinik, im physiotherapeutischem Zentrum oder im Kurhotel finden vielfältige Ergänzung, angefangen von Brot-Back-Tagen, Kneipp-Rad-Touren über Vorträge, Gesundheitskurse bis hin zu Wellnessangeboten in der Beautyfarm am Schermützelsee.
Und wie eh und je fühlen sich Kunst und Künstler von dem besonderen Fluidum des romantischen Städtchens angezogen. Die ehemalige Sommervilla von Bertolt Brecht und Helene Weigel ist heute eine vielbesuchte Gedenkstätte mit zahlreichen Veranstaltungen innerhalb des "Literatursommers". Die Open-air-Reihe "Klassik im Grünen", die Ausstellungen in der Galerie "Zum Alten Warmbad", Kunstmärkte, Konzerte, Kinobetrieb, Vorträge uvm. ergeben ein abwechslungsreiches Mosaik, das alljährlich von traditionellen Festen wie den "Buckower Rosentagen" ergänzt wird.

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