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Fördermöglichkeiten

Förderung Erneuerbarer Energien

Informationen zur Förderung Erneuerbarer Energien und Antragsformulare dazu erhalten Sie u. a. bei den folgenden Institutionen und auf deren Internetseiten:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
www.bafa.de

• Förderprogramme
• Antragsformulare auf staatliche Förderungen für solarthermische Anlagen und
   Biomassekessel (Holzheizungen)
• Liste förderfähiger Holzheizungen
• Liste regionaler Energieberater

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referate 433/434/435, Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn
Telefon: 06196-9080, Telefax: 06196-908800
E-Mail: über die Internetseite/Kontaktformular
Internet:
www.bafa.de>Energie>Erneuerbare Energien


KfW-Förderbank
www.kfw-foerderbank.de

• Förderprogramme
• Antragsformulare
• telefonische Beratung
• Internetberatung

KfW-Förderbank, Beratungszentrum Berlin
Charlottenstraße 33/33a
10117 Berlin
Telefon: 030-202645050, Telefax: 030-202645445
Internet:
www.kfw-foerderbank.de
www.kfw-beratungsforum.de

Infocenter
Telefonische Beratung
Montags bis freitags 7:30 bis 18:30 Uhr
Telefon: 01801-335577, Telefax: 069-74319500
E-Mail:
infocenter@kfw-foerderbank.de


Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
www.dena.de

• Gesetze und Verordnungen zur Förderung Erneuerbarer Energien
• Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG
• Verordnung über die Erzeugung von Strom und Biomasse
• Richtlinien zur Förderung Erneuerbarer Energien
• Förderung der Verwendung von Biokraftstoff

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin
Telefon: 030-726165600, Telefax: 030-726165699
E-Mail:
info@dena.de
Internet: www.dena.de>regenerative Energie>Gesetze
www.thema-energie.de

kostenlose Info-Hotline rund um die Uhr
Telefon: 08000-736734


Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
www.erneuerbare-energien.de

• aktuelle Infos und Links/Verweise zu erneuerbaren Energien
• Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG und Erläuterungen
• Förderprogramme
• Materialangebote für Schulen

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU
Alexanderstraße 3
10178 Berlin
Postanschrift 11055 Berlin
Telefon: 030-183050, Telefax: 030-183054375
E-Mail:
service@bmu.bund.de
Internet: www.bmu.de
www.erneuerbare-energien.de

Bundesministerium für Wirtschaft und Tecnologie
www.foerderdatenbank.de

• Förderprogramme
• Förderorganisation

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWI
Scharnhorststraße 34-37, 10115 Berlin, Postanschrift: 11019 Berlin
Telefax: 030-20145208
E-Mail:
info@bmwi.bund.de
Internet: www.bmwi.de
www.foerderdatenbank.de


BINE Informationsdienst
www.bine.de

• allgemeine Informationen zum Energiesparen und zu erneuerbaren Energien
• Förderkompass Energie

BINE Informationsdienst
Kaiserstraße 185-197
53113 Bonn
Telefon: 0228-923790, Telefax: 0228-9237929
E-Mail:
bine@fiz-karlsruhe.de
Internet: www.bine.info
www.energieförderung.info


Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.
www.vzbv.de

• Liste regionaler Energieberatungsstellen der Verbraucherzentrale
• Förderrechner

Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.
Markgrafenstraße 66
10969 Berlin
Telefon: 030-258000, Telefax: 030-25800518
E-Mail:
info@vzbv.de
Internet: www.vzbv.de
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
www.baufoerderer.de
Bundesweite Servicenummer zur Energieberatung 09001-3637443


Fördermaßnahmen Integrierte ländliche Entwicklung (ILE) und LEADER

Mit Datum
vom 13. November 2007 hat der Herr Minister Dr. Woidke die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER bestätigt.
Die Richtlinie und das Antragsformular sind im Internet unter www.mluv.brandenburg.de veröffentlicht worden.

Zielsetzung

Anliegen der Umsetzung der Richtlinie ist es, mit der Förderung von Maßnahmen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums zu stärken, insbesondere durch den Erhalt und/oder Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Förderinstrument ist auf die Verbesserung bzw. Sicherung der Lebensperspektive aller dort lebenden Altersgruppen ausgerichtet. Ein Bestandteil der umzusetzenden Maßnahmen ist auch die Erhaltung und Verbesserung des natürlichen Erbes in Natura 2000-Gebieten sowie in sonstigen Gebieten mit hohem Naturwert. Die Förderung im Rahmen dieser Richtlinie soll eine regionale nachhaltige Entwicklung im Sinne der Landesförderstrategie unterstützen.

Wer kann gefördert werden?

- Gemeinden und Gemeindeverbände,
- natürliche Personen (Einzelpersonen, Personengesellschaften und
Personengemeinschaften) und juristische Personen
  des
privaten Rechts
-
Teilnehmergemeinschaften gemäß § 16 FlurbG,
- Juristische Personen des öffentlichen Rechts außerhalb der Landes- und
Bundesverwaltung,
- Lokale Aktionsgruppen als rechtsfähige Zusammenschlüsse von verschiedenen
Akteuren mit Einbindung von Gemeinden
  oder Gemeindeverbänden

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

Maßnahmen in Orten mit einer Einwohneranzahl unter 10.000 im ländlichen Raum Brandenburgs.

Grundsätzlich sind gebietsbezogene lokale Entwicklungsstrategien Grundlage einer Förderung, außer bei Maßnahmen zur Förderung der Vermarktung land- und naturtouristischer Dienstleistungen, zur Information und Qualifizierung, bei Maßnahmen in den Besucherinformationszentren und zum Erhalt und zur Verbesserung des natürlichen Erbes. Bei Maßnahmen zur Verbesserung der Akzeptanz für Natur- und Umweltschutzziele, in den Besucherinformationszentren sowie bei Maßnahmen des natürlichen Erbes gilt als Gebietskulisse die Natura-2000-Gebiete und sonstige Gebiete mit hohem Naturwert im ländlichen Raum Brandenburgs.

Was wird gefördert?

Maßnahmen zur Förderung der Vernetzung und Vermarktung land- und naturtouristischer Angebote und Dienstleistungen (Teil II A)

- Bündelung und Vernetzung land- und naturtouristischer Angebote und Dienstleistungen,
-
Marktforschung und Entwicklung von Angeboten und Dienstleistungen des Land- und Naturtourismus,
- Vermarktung land- und naturtouristischer Angebote und Dienstleistungen

Maßnahmen zur Information und Qualifizierung (Vorarbeiten, Erhebungen, Schulungen und Seminare) zur Entwicklung des ländlichen Raumes und zur Verbesserung der Akzeptanz von Natur- und Umweltschutzzielen (Teil II B)

-
Schulungen, Seminare, Kurse für lokale Akteure - vorrangig für Wirtschaftsakteure – sowie Qualifizierungsmaßnahmen in für
  die Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft erforderlichen Tätigkeiten,
-
Vorarbeiten und Dorfentwicklungskonzepte zur Entwicklung des ländlichen Raumes gem. GAK-Rahmenplan,
-
Informationsmaßnahmen zur Unterstützung von ehrenamtlichen Aktivitäten,
-
Aus- und Fortbildung von Gäste-, Natur- und Landschaftsführern,
-
Informationsmaßnahmen zur Unterstützung von Vorhaben zur Akzeptanzsteigerung in Natura-2000-Gebieten.

Maßnahmen der wirtschaftlichen Entwicklung zur Erhaltung oder Schaffung von Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten (Teil II C)

-
Kooperation von Land- und Forstwirten mit anderen Partnern im ländlichen Raum (gem. GAK-Rahmenplan),
-
Dorftypische Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungstätigkeiten,
-
Unterbringung von Feriengästen sowie qualitätsverbessernde oder saisonverlängernde Maßnahmen,
-
Ausbau von kleinen touristischen Infrastruktureinrichtungen, einschließlich dazugehöriger Ausstattung sowie Informations-
  und Leitsysteme (gem. GAK-Rahmenplan),
-
Errichtung und Ausstattung von Besucherinformationszentren (BIZ).

Maßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung ländlich geprägter Orte und der mit der Landwirtschaft verbundenen Infrastruktur (Teil II D)

-
Erhaltung ortsbildprägender/ortstypischer Gebäude einschließlich des für die wirtschaftliche Nutzung notwendigen
  Innenausbaus (gem. GAK-Rahmenplan),
-
Dienstleistungseinrichtungen zur Grundversorgung für die ländliche Wirtschaft und Bevölkerung,
-
Vorhaben junger Familien zum Erhalt ländlicher Bausubstanz für Wohnzwecke (gem. GAK-Rahmenplan),
-
Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Siedlungsbereich und Rückbau von nicht mehr genutzten baulichen ländlichen
   Anlagen einschließlich der erforderlichen Begleitmaßnahmen (gem. GAK-Rahmenplan),
-
Verbesserung der ländlichen Infrastruktur (gem. GAK-Rahmenplan).

Maßnahmen von überregionaler Bedeutung zur Entwicklung und Gestaltung von ländlichen Räumen mit hohem Kultur- und Naturwert und zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des Kulturerbes (Teil II E)

-
Investitionen zur Entwicklung von Vorhaben mit hohem Kultur- und Naturwert

Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des natürlichen Erbes (Teil II F)

-
Anlage, Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung von Landschaftselementen und Biotopen sowie Wiederherstellung
  und Verbesserung des Landschaftsbildes,
-
Maßnahmen des Artenschutzes,

LEADER

Regionalmanagement durch qualifizierte Stellen außerhalb der öffentlichen Verwaltung (Teil II G)
Modellhafte Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele der Schwerpunkte 1, 2 und 3 der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 (Teil II H)

- Informations-, Bildungs- und Beratungsleistungen,
-
Aktionen der Zusammenarbeit zwischen den ländlichen Gebieten (Kooperationsmaßnahmen),
-
Innovative Vorhaben zur Entwicklung und Verbesserung der betrieblichen Wertschöpfung oder zur Verbesserung der
  Umweltsituation und der Lebensqualität,
-
Infrastrukturinvestitionen im Zusammenhang mit Maßnahmen nach Nummer H.1.3.

Wie wird gefördert?

Einzelheiten sind der Richtlinie zu entnehmen.

Maßnahmen zur Förderung der Vernetzung und Vermarktung land- und naturtouristischer Angebote und Dienstleistungen (Teil II A)

Bis zu 75 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (überregionale Vereine/Verbände

-
Bis zu 45 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (sonstige Zuwendungsempfänger)

Maßnahmen zur Information und Qualifizierung (Vorarbeiten, Erhebungen, Schulungen und Seminare) zur Entwicklung des ländlichen Raumes und zur Verbesserung der Akzeptanz von Natur- und Umweltschutzzielen (Teil II B)

-
Bis zu 85 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben

Maßnahmen der wirtschaftlichen Entwicklung zur Erhaltung oder Schaffung von Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten (Teil II C)

-
Bis zu 75 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (Gemeinden und Gemeindeverbände)
-
Bis zu 45 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (sonstige Zuwendungsempfänger)

Maßnahmen zur Erhaltung und Gestaltung ländlich geprägter Orte und der mit der Landwirtschaft verbundenen Infrastruktur (Teil II D)

-
Bis zu 75 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (Gemeinden und Gemeindeverbände und
  Teilnehmergemeinschaften)
-
Bis zu 45 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (sonstige Zuwendungsempfänger)

Maßnahmen von überregionaler Bedeutung zur Entwicklung und Gestaltung von ländlichen Räumen mit hohem Kultur- und Naturwert und zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des Kulturerbes (Teil II E)

-
Bis zu 75 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (Gemeinden und Gemeindeverbände)
- Bis zu 45 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (sonstige Zuwendungsempfänger)

Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des natürlichen Erbes (Teil II F)

- Bis zu 75 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben

LEADER

Regionalmanagement durch qualifizierte Stellen außerhalb der öffentlichen Verwaltung (Teil II G)

-
bis zu 80 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben, höchstens jedoch 150.000 € in den Jahren 2008 und 2009
-
bis zu 70 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben, höchstens jedoch 150.000 € im Jahr 2010
-
bis zu 70 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben, höchstens jedoch 75.000 € ab 2011

Modellhafte Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele der Schwerpunkte 1, 2 und 3 der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 (Teil II H)

-
Bis zu 75 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (Gemeinden und Gemeindeverbände)
-
Bis zu 45 vom Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben (sonstige Zuwendungsempfänger)

Welche Einschränkungen gibt es?

Von der Förderung sind insbesondere ausgeschlossen:

-
Unternehmen, bei denen die Kapitalbeteiligung der öffentlichen Hand mehr als 25 vom Hundert des Eigenkapitals des
  Unternehmens beträgt oder die nach den "Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und
  Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten" Probleme haben,
-
Landankauf, ausgenommen bei Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des natürlichen Erbes (Teil II F),
-
Bau- und Erschließungsmaßnahmen in Neubau-, Gewerbe- und Industriegebieten,
-
Kauf von Lebendinventar (Tiere sowie einjährige Pflanzen und deren Anpflanzung),
-
Planungsarbeiten, die gesetzlich vorgeschrieben sind,
-
Erwerb von mobiler Fahrzeugtechnik und Transportmittel,
  Die Bewilligungsbehörde kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zulassen.
-
Erwerb von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG), nicht inventarisierpflichtigen Gegenständen sowie Gebrauchsgütern
   begrenzten Werts sowie Ersatzbeschaffungen,
- Erwerb von gebrauchten technischen Anlagen und Ausrüstungsgegenständen,
  Die Bewilligungsbehörde kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zulassen.
-
Erwerb von Produktions- und Lieferrechten sowie von Gesellschaftsanteilen, Ablösungen von Verbindlichkeiten,
  Erbabfindungen, Kreditbeschaffungskosten und Gebühren für eine Beratung in Rechtssachen sowie Betriebs- und
  Folgekosten im Zusammenhang mit investiven Maßnahmen,
-
Überregionale Radwege.

Wo ist der Antrag einzureichen?

Die Anträge auf Förderung sind bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung zu stellen.

Auskunft erteilen:
Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung
Regionalstelle Fürstenwalde
Rathausstraße 6
15517 Fürstenwalde
Tel.: 03361 55 43 00
Fax: 03361 55 44 44
E-Mail:
Kartsten.Raderkopp@LVLF.Brandenburg.de

Fachlich zuständig:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Abteilung Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft,
Referat 25, Dr. Harald Hoppe, Tel.: 0331  866-7740
E-Mail:
Harald.Hoppe@MLUV.Brandenburg.de

Verbesserte Förderbedingungen
bei Vor-Ort-Energieberatungen in Wohngebäuden

Gemeinsame Pressemitteilung des BMWi und des BAFA

Mit intelligenter Einsparung von Energie in bestehenden Wohngebäuden können Eigentümer und Mieter bei gleich bleibendem oder verbessertem Wohnkomfort viel Geld sparen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung bietet dabei in zahlreichen Fällen die entscheidende Grundlage, damit das Geld, das in die energetische Sanierung oder Modernisierung von Wohngebäuden investiert wird, zu möglichst umfangreichen Einspareffekten führt.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert Energieberatungen in Wohngebäuden im Rahmen des „Vor-Ort-Beratungsprogramms“ durch finanzielle Zuschüsse. Die Konditionen dieses Programms werden jetzt erheblich verbessert. Eine Vor-Ort-Beratung wird nun mit bis zu 350 Euro einschließlich Stromeinsparberatung unterstützt. Zudem können jetzt auch separate Thermografiegutachten oder die zusätzliche Integration von thermografischen Untersuchungsergebnissen in den Vor-Ort-Beratungsbericht gefördert werden. Auch eine Beratung zur Stromeinsparung wird bei Bedarf einbezogen.

Eigentümer (und Mieter mit Zustimmung des Eigentümers) erhalten Gutachten mit detaillierten technischen Hinweisen beispielsweise darüber, ob Verbesserungen des Wärmeschutzes bauphysikalisch sinnvoll erscheinen, eine Umstellung oder Erneuerung der Heizungsanlage empfehlenswert ist und eine Nutzung erneuerbarer Energien in Betracht kommt. Gleichzeitig wird der erforderliche finanzielle Aufwand ermittelt und die Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Investition errechnet.
Die Gutachten werden von einem qualifizierten und anbieterunabhängigen Ingenieur/einer Ingenieurin oder einem/einer Gebäudeenergieberater/in (HWK) erstellt. Bezuschusst werden Beratungen von Haus- und Wohnungseigentümern sowie kleinen und mittleren Unternehmen für Wohngebäude und Wohnungen, für die die Baugenehmigung vor 1994 erteilt wurde.

Förderanträge sind von antragsberechtigten Energieberater/innen vor Beginn der Beratung an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Eschborn, zu richten. Nähere Informationen sind unter www.bafa.de verfügbar.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29 – 35, 65760 Eschborn
Telefon: +49 (0) 6196 908-712
Fax: +49 (0) 6196 908-496
E-Mail: pressestelle@bafa.bund.de
Internet:
http://www.bafa.de/

Ausweitung der Förderung erneuerbarer Energien

Am 01. Januar trat die neue Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien (sog. Marktanreizprogramm) in Kraft. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat sein Internetangebot entsprechend angepasst, so dass Antragsteller, Installateure und andere Interessierte nun ausführliche Informationen über die neuen Fördertatbestände finden.

2008 wird die Förderung für erneuerbare Energien im Wärmemarkt mit neuen Schwerpunkten fortgesetzt. Für das Marktanreizprogramm stehen in diesem Jahr bis zu 350 Millionen Euro zur Verfügung, deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Als Teil des integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung hat das Bundesumweltministerium eine neue Förderrichtlinie für das Marktanreizprogramm erlassen, die unbefristet ab 2008 gilt. Ab 2009 werden für das Programm bis zu 500 Millionen Euro im Jahr bereitgestellt.

In der neuen Richtlinie werden aus den Finanzmitteln des Bundesumweltministeriums weiterhin solarthermische Anlagen gefördert, bei denen aus Sonnenenergie Wärme für die Brauchwasserversorgung oder Raumheizung gewonnen wird (Solarkollektoranlagen). Außerdem wird die Errichtung von Biomasseanlagen finanziell unterstützt, bei denen Holz in Form von Pellets, Hackschnitzeln oder Scheitholz unter Einhaltung anspruchsvoller Emissionsgrenzwerte zur Wärmegewinnung verbrannt wird. Neu ist die Förderung von effizienten Wärmepumpen für die Warmwasserbereitung und die Bereitstellung des Heizwärmebedarfs eines Gebäudes.

Darüber hinaus sind in der neuen Richtlinie Zuschüsse in Kombination mit der eben beschriebenen Grundförderung möglich, wenn die Anlagen in besonders energieeffizienter Weise eingesetzt bzw. kombiniert werden. Hierzu wurde eine Bonusförderung eingeführt, wenn zusätzlich zu den eben beschriebenen Maßnahmen besonders energieeffiziente Umwälzpumpen oder Solarkollektorpumpen eingebaut werden oder im Zusammenhang mit der Errichtung einer Solarkollektoranlage eine bestehende Niedertemperaturheizung durch eine Brennwertheizung ersetzt wird. Darüber hinaus kann für die Solar- oder Biomasseanlage ein Effizienzbonus gewährt werden, wenn der Antragssteller anhand eines Energiebedarfsausweises nachweisen kann, dass es sich um ein besonders energieeffizientes Gebäude handelt. Neu ist auch der sogenannte regenerative Kombinationsbonus, wenn gleichzeitig mit der Errichtung einer Solarkollektoranlage eine Biomasseverbrennungsanlage oder Wärmepumpe installiert wird.

Das Marktanreizprogramm läuft bereits seit acht Jahren. Im vergangenen Jahr konnte der 1.000.000 Zuschussantrag beschieden werden.

Hauptadressaten des Förderprogramms sind dabei die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäuser. Antragsberechtigt sind aber auch kleine und mittlere Unternehmen, sowie kommunale Einrichtungen.

Die entsprechenden Antragsformulare und nähere Informationen sind unter www.bafa.de erhältlich.

KfW-Förderprogramme für Wohngebäude

Förderbedingungen, Konditionen, Beispiele, Tipps und Antragsformulare sind im Internet unter www.kfw-foerderbank.de veröffentlicht worden.

KfW-Wohneigentumsprogramm

Das KfW-Wohneigentumsprogramm dient der langfristigen Finanzierung des Baus oder Erwerbs von selbst genutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen in Deutschland durch zinsgünstige Darlehen.

Seit dem 1. Februar 2008 sind die Konditionen im KfW-Wohneigentumsprogramm für künftige Wohneigentümer attraktiver.

Darlehensnehmer können Wohneigentumskredite mit Laufzeiten von bis zu 20 und bis zu 35 Jahren beantragen. Erstmalig ist eine Zinsbindungsfrist von 15 Jahren möglich. Bisher war die Höchstlaufzeit auf 30 Jahre festgelegt; eine Zinsbindungsfrist von 5 oder 10 Jahren wählbar.
Die 20-jährige Laufzeit ist insbesondere für ältere Antragsteller attraktiver, die meist kürzere Laufzeiten vorziehen.

Ökologisch Bauen

Finanzierung des Neubaus von KfW-Energiesparhäusern 40, Passivhäusern und KfW Energiesparhäusern 60 sowie des Einbaus von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien bei Neubauten

Das Programm dient der zinsgünstigen langfristigen Finanzierung für die Errichtung, die Herstellung oder den Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 40 und Passivhäusern, die aus Bundesmitteln in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit verbilligt werden, sowie KfW Energiesparhäusern 60.

Mit dem Programm wird auch der Einbau von Heizungstechnik bei Neubauten auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme als Einzelmaßnahme gefördert.

Wohnraum Modernisieren

Finanzierung von CO2-Minderungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand

Das KfW-Programm „Wohnraum Modernisieren“ unterstützt alle Träger von Investitionsmaßnahmen durch zinsgünstige Finanzierungsmittel, die CO2-Minderungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand durchführen wollen.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Finanzierung von umfangreichen Maßnahmen zur Senkung der Heizkosten

Wenn das Haus bis zum 31.12.1983 (bzw. 31.12.1994) fertig gestellt wurde, dann sind Sie beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm richtig. Für Eigentümer von selbst genutzten Immobilie, die keine Fremdfinanzierung wünschen, besteht alternativ die Möglichkeit, einen Zuschuss aus diesem Programm in Anspruch zu nehmen.

Photovoltaik-Anlage

Wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage errichten möchten, zeigt Ihnen die KfW-Förderbank, wie Sie Ihre Anlage finanzieren und dabei die Umwelt entlasten können.

Persönliche Beratung und weitere Informationen zu allen Förderprogrammen der KfW

Für eine direkte persönliche Beratung stehen fachkundige Mitarbeiter der KfW-Förderbank

Beratungszentrum Berlin
Behrenstraße 31
10117 Berlin
Tel. (030) 20264-5050, Fax (030) 20264-5445
zur Verfügung.
Um Wartezeiten zu vermeiden, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

Das Beratungszentrum ist geöffnet:
Montag bis Donnerstag:           9:00 – 18:00 Uhr
Freitag:                                  9:00 – 15:00 Uhr

Beratung außerhalb der KfW – Banken und Sparkassen

Sie sind häufig der erste Ansprechpartner, wenn es um die Finanzierung geht. Ihr Kundenbetreuer berät Sie auch über Fördermöglichkeiten, beurteilt Ihr Investitionsvorhaben und beantragt als durchleitende Bank den KfW-Kredit. Ein KfW-Kredit deckt in der Regel nur einen Teil der Gesamtkosten ab. Bei Ihrer Bank erhalten Sie so Beratung und Gesamtfinanzierung aus einer Hand.