Aktueller Stand der Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung in Buckow
Die bislang umgesetzten Spülmaßnahmen haben bereits zu einer Verbesserung der Situation beigetragen. Die aktuellen Untersuchungsergebnisse zeigen jedoch, dass weiterhin vereinzelt Beanstandungen festgestellt wurden. Aus diesem Grund werden die Maßnahmen zur Ursachenklärung konsequent fortgesetzt.
Am 06.07.2026 fanden zusätzliche Vor-Ort-Begehungen im betroffenen Netzbereich sowie weitere Untersuchungen statt. Ziel ist es, die Ursache der wiederholt festgestellten Auffälligkeiten eindeutig zu ermitteln und daraus die erforderlichen weiteren Schritte abzuleiten.
Dennoch wird daraufhin gewiesen, dass diese Ergebnisse aufgrund der unterschiedlichen Fließ- und Verteilungswege im Trinkwassernetz sowie der variierenden Wasserabnahmemengen noch Veränderungen unterliegen können. Die bereits veröffentlichten Vorsichtsmaßnahmen (Empfehlungen) gelten uneingeschränkt weiter.
Die bereits veröffentlichten Empfehlungen zur Nutzung des Trinkwassers gelten unverändert fort.
Zum Schutz der Bevölkerung empfiehlt das Gesundheitsamt bis auf Weiteres weiterhin folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Trinkwasser sollte vor dem Verzehr sowie zur Zubereitung von Speisen mindestens drei Minuten sprudelnd abgekocht werden. Alternativ kann abgepacktes Trinkwasser verwendet werden.
- Säuglingsnahrung ist ausschließlich mit abgekochtem oder abgepacktem Wasser zuzubereiten.
- Für die Versorgung offener Wunden sowie zur Reinigung medizinischer Hilfsmittel, zum Beispiel Kontaktlinsen, Zahnspangen, Prothesen oder Inhalationsgeräte, sollte ausschließlich abgekochtes oder abgepacktes Wasser verwendet werden.
-
Menschen mit geschwächtem Immunsystem – insbesondere ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit einer krankheits- oder medikamentenbedingten Immunschwäche wird empfohlen, bis auf Weiteres nicht zu duschen.
- Bei der Nutzung von Pools ist auf eine ausreichende Chlorung des Poolwassers zu achten.
Coliforme Bakterien können unter anderem Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall verursachen. Gelangen sie in offene Wunden, können Entzündungen entstehen. Besonders empfindliche Personengruppen, insbesondere Säuglinge, ältere Menschen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem, sollten die genannten Vorsichtsmaßnahmen konsequent beachten.
Die Vorsichtsmaßnahmen gelten bis auf Weiteres. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen oder die Maßnahmen aufgehoben werden können, informieren das Gesundheitsamt und die WAMS die Öffentlichkeit umgehend.
Weitere Informationen unter:
https://www.wvms.de/aktuelle-stoerung
Kontakt Wasserverband Märkische Schweiz
033433 6550

